Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



DGB fordert Aktionsprogramm gegen Langzeitarbeitslosigkeit

(19.02.2018) Die Arbeitslosigkeit insgesamt und die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinken. Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit beruht ausschließlich darauf, dass weniger Kurzeitarbeitslose zu Langzeitarbeitslosen werden, also weniger Arbeitslose so lange arbeitslos bleiben, dass sie die 12-Monats-Grenze überschreiten.

Der Markt wird das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit nicht lösen. Eine neue Bundesregierung ist dringend aufgefordert, den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit zu einem Schwerpunkt der Arbeit zu machen. Die Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, insbesondere solche, mit denen ein Berufsabschluss nachgeholt werden kann, müssen deutlich ausgeweitet werden.

Das fordert der DGB in seinem Aktionsprogramm zur Langzeitarbeitslosigkeit.
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Google läuft traditionellen Weiterbildungsanbietern den Rang ab

(19.02.2018) „Nach der Schule hört das Lernen noch lange nicht auf. Wer sich als Erwachsener beruflich und persönlich weiterbilden möchte, dem bleiben nicht nur klassische Fortbildungen oder Volkshochschulen. Das Internet eröffnet dem lebenslangen Lernen neue Möglichkeiten. Für jeden Zweiten gehört Weiterbildung per Internet schon zum Alltag – vor allem bei denen, die beruflich erfolgreich sind und deren Bildungsstand ohnehin schon höher ist.“ So die Bertelsmann-Stiftung in ihrer neuen Studie „Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter“

In ihrer Studie benennt die Stiftung fünf Trends, die nach ihrer Meinung die Weiterbildung im Bereich der digitalen Bildung prägen:

Lernende: Digitale Weiterbildung geschieht vor allem informell und online zu Hause.
Angebote und Methoden: Google & Co. laufen traditionellen Anbietern den Rang ab.
Teilhabe: Sozial Benachteiligte profitieren bisher nicht von digitaler Weiterbildung.
Lehrende: Dozenten setzen digitale Lernmedien häufig ein, lassen aber noch viel didaktisches Potenzial ungenutzt.
Weiterbildungsmarkt: Private Weiterbildungsanbieter sind öffentlich geförderten Anbietern beim digitalen Lernen oft voraus.
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Erste Verhandlungsrunde ohne Arbeitgeberangebot

(01.02.2018) Die Arbeitgeber haben in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeber wünschen sich eine längere Laufzeit. Doch ohne deutliche Tabellensteigerungen wird das nicht zu erreichen sein. Am 20. Februar gehen die Verhandlungen in Hannover in die nächste Runde.
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Mindestlohn für pädagogisches Personal in der beruflichen Weiterbildung

(22.01.2018) Bereits am 31. Dezember 2018 läuft der gegenwärtig gültige Mindestlohn in der SGB II/III geförderten Weiterbildung aus. Die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag beginnen daher bereits am 29. Januar in Hannover. Denn ohne gültigen Tarifvertrag gibt es letztlich keinen neuen Mindestlohn.

Die Tarifkommissionen von ver.di und GEW fordern in den Verhandlungen eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns von jetzt 15,26 Euro die Stunde auf 18,13 Euro. Der Mindestlohn würde dann etwa dem Einstiegsgehalt einer Sozialpädagogin/eines Sozialpädagogen im öffentlichen Dienst entsprechen. Das beträgt nach einem Beschäftigungsjahr 3.063 Euro im Monat.
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Entgelttarifvertrag für den Internationalen Bund (IB)!

(22.01.2018) Die Tarifkommissionen von ver.di und GEW haben auf ihrer Sitzung am 12. Januar das Für und Wider der erreichten Verhandlungsergebnisse beraten. Gerade im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen (AMDL) sind die erreichten Ergebnisse aus Sicht der Tarifkommissionen nicht zufriedenstellend.

Ohne den Tarifvertrag würden neue Beschäftigte im Bereich der SGB II und III Maßnahmen nur den reinen Mindestlohn erhalten. . Mit Tarifvertrag gibt es Stufenentwicklungen und ein Weihnachtsgeld. Nach Abwägung aller Konsequenzen, die eine Ablehnung des Tarifergebnisses zur Folge hätte, stand am Ende die Entscheidung der Tarifkommissionsmitglieder. Die Tarifkommission nahm das erzielte Verhandlungsergebnis mehrheitlich an. Nun muss auch noch die Tarifkommission der Arbeitgeberseite dem Verhandlungsergebnis zustimmen.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 19.02.2018