Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Schritt für Schritt - Übergangsregelung zu Entgelten

(19.10.2017) In den Verhandlungen beim Internationalen Bund konnten auch Ergebnisse für die Kolleg*innen erzielt werden, die im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen beschäftigt sind. Die Einstiegsgehälter für die Kolleginnen und Kollegen werden hier bei mindestens 95 % TVL liegen. Es wurden zudem Stufensteigerungen bis zu einer 4. Stufe innerhalb der Entgeltgruppe vereinbart. Damit wären viele Kolleg*innen, die bisher nur Mindestlohn erhalten haben, deutlich bessergestellt.
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Neuausrichtung der Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung

(17.10.2017) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Kultusministerkonferenz haben eine neue Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung abgeschlossen.“ Ziel ist, jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf mittels intensiver beruflicher Orientierung und individueller Beratungen zu Optionen der Berufswahl zu erleichtern“, so die BA in einer Pressemitteilung.

Unabhängig von schulischer Laufbahn oder sozialem Hintergrund sollen Schülerinnen und Schüler ein breites Angebot an beruflicher Orientierung und Information erhalten. Am Ende sollen sie „eine tragfähige Entscheidung über ihren Ausbildungsberuf oder ihr Studium“ treffen können.
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Hilft nur eine Revolution? - Bildung braucht radikale Veränderungen

(17.10.2017) Die Wahlen im September haben gezeigt, dass sich viele Menschen Lösungen ihrer Probleme durch die Wahlversprechungen von Rechtspopulisten versprechen. Das alles verspricht nichts Gutes, weder für die Demokratie, noch die Bildung. Trotzdem: Die Menschen wollen Veränderungen, vor allem eine andere Bildung. Bildung ist für die Menschen ein wichtiges Thema.

Wladimir Iljitsch Lenin wird mit folgendem Satz zitiert: "Eine revolutionäre Situation gibt es dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen". Ist es so weit? Die Politiker*innen scheinen vor den Problemen in der Bildung zu kapitulieren. Die Bildungsministerin hat schon erklärt, sie will nicht mehr. Hilft nur noch eine Bildungsrevolution? Dieser Frage gehen die Autoren der Online-Ausgabe von Denk-doch-Mal.de nach.
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Im Dienst der Beschäftigten

(04.10.2017) Mit Hartnäckigkeit und Geduld zum Erfolg: Wie der Konzernbetriebsrat des gemeinnützigen Trägervereins des Internationalen Bunds (IB) erfolgreich die Eindämmung von Befristungen erstritt.
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Deutlich höhere Jobchancen durch Qualifizierung im Bereich Altenpflege

(26.09.2017) Wer eine Weiterbildung im Bereich der Altenpflege erwischt, der hat gute Chancen, einen Job zu ergattern. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Wahrscheinlichkeit, eine Stelle zu bekommen, steigt nach der Umschulung sprunghaft auf 70 Prozent an. In einer vergleichsgruppe ohne Weiterbildung liegt die Beschäftigungswahrscheinlichkeit nur bei 40 Prozent. „Damit liegt der positive Fördereffekt der Umschulungen in der Altenpflege zeitweise bei über 30 Prozentpunkten“, erklären die Arbeitsmarktforscherinnen Christine Dauth und Julia Lang.

Was fast noch wichtiger ist. Die Beschäftigung bleibt über Jahre erhalten. So ist „der Anteil der Personen, die im Pflegesektor tätig sind, langfristig bei rund 70 Prozent aller beschäftigten Teilnehmenden, im SGB II ebenso wie im SGB III. Bei den kürzeren Weiterbildungen pendelt sich der Anteil der Personen, die in der Pflege tätig sind, schon nach wenigen Monaten bei rund 50 Prozent ein. Diese Anteile bleiben sowohl im SGB II als auch im SGB III bis zum Ende des Beobachtungszeitraums konstant. Dies weist darauf hin, dass ein beträchtlicher Anteil der geförderten Personen langfristig in der Pflege (und damit vermutlich in der Altenpflege) verbleibt. Geförderte Weiterbildungen können somit das Angebot an Altenpflegekräften nachhaltig erhöhen.“
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