Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



Wenn Erwerbslose an Weiterbildung teilnehmen, profitieren davon auch ihre Kinder

(11.12.2018) Wenn die Eltern häufiger erwerbslos waren, sind auch die Kinder später stärker von Erwerbslosigkeit betroffen. In der Forschung nennt sich dieser Effekt „Übertragung von Arbeitsmarktrisiken“. Bekannt ist zudem, dass Weiterbildung die Chancen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung deutlich erhöhen.

Die Arbeitsmarktforscherin Cordula Zabel wollte wissen, ob sich dieser positive Effekt von Weiterbildung nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Kinder lohnt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder von mit beruflicher Weiterbildung geförderten Eltern „eine Ausbildung und üben öfter eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus als die Kinder einer Vergleichsgruppe von Arbeitslosengeld-II-Empfängern“.

„Insgesamt weisen die Ergebnisse bereits vorliegender Studien darauf hin, dass es sich lohnt, in die Weiterbildungs- und Beschäftigungschancen von ALG-II-Beziehenden zu investieren. Diese Studie zeigt, dass neben den positiven Beschäftigungseffekten für die Teilnehmenden selbst eine Maßnahmeteilnahme auch die Weitergabe von Arbeitsmarktrisiken an die nächste Generation verringert“, so Zabel im IAB-Kurzbericht 27/2018.
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Bessere Bildung - Bessere Chancen

(11.12.2018) In einer Faktenbroschüre stellt die IG Metall ihre zentralen Forderungen an ein neues Berufsbildungsgesetz vor. Die IG Metall fordert „eine solidarische, zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Reform des Berufsbildungsgesetzes“. Sie stellt ihre Reformperspektiven bewusst gegen die Vorstellungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
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Arbeitsplatz Weiterbildung im Blick!

(27.11.2018) Fachtagung für Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und SBV in der Weiterbildung und der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der Digitalisierung.
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Vorreiter im Bereich Digitalisierung investieren mehr in Weiterbildung als andere Betriebe

(20.11.2018) Digitalisierung und Arbeitswelt 4.0 gelten als Stichworte für eine sich massiv verändernde Produktions- und Prozessstruktur bei der Erstellung von Waren und Dienstleistungen. Neben dem unmittelbaren Arbeitsbereich sollen insbesondere auch die Aus- und Weiterbildung stark durch die Änderungen betroffen sein.

Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veranschaulicht, in welcher Form und in welchem Umfang die neuen IT-Systeme sich in der Aus- und Weiterbildung auswirken. Bei den untersuchten Betrieben erklärten 31 Prozent, verstärkt in die Weiterbildung zu investieren. Bei der Ausbildung gaben das nur 18 Prozent an. Umgekehrt gaben 18 Prozent an, in den letzten fünf Jahren weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen zu haben. Einen Rückgang in der Weiterbildung haben nur zwei Prozent der Betriebe mitgeteilt. „Außerdem fällt auf, dass die Unterschiede zwischen Betrieben, die in Digitalisierung investiert haben und denen, die in den letzten Jahren nicht in diese Technologien investiert haben, deutlich größer sind, was den Anstieg der Weiterbildung (im Vergleich zum Anstieg der Ausbildung) betrifft.“
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Kernforderungen des DGB und der Gewerkschaften zur Novellierung des Berufsbildungsgesetzes

(19.11.2018) Die Bundesregierung will das Berufsbildungsgesetz (BBiG) novellieren. Ein neues Gesetz soll bis zum 1. August 2019 beschlossen werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften begrüßen die geplante Weiterentwicklung des für die Berufsbildung maßgeblichen BBiG. Die duale Berufsausbildung schafft hohe Übergangsquoten in den Arbeitsmarkt und mindert Jugendarbeitslosigkeit.

Dabei ist berufliche Bildung nicht in erster Linie Qualifizierung für Technik. Die berufliche Bildung soll vor allem auch der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung dienen. Das Ziel ist, die Auszubildenden und Beschäftigten in die Lage zu versetzen, kompetent, kreativ, selbstbestimmt und solidarisch mit neuen und auch komplexen Herausforderungen umgehen zu können.

DGB und Gewerkschaften erwarten von der Bundesregierung, dass sie mit der Novellierung die Qualität der Aus- und Fortbildung spürbar verbessert, indem sie die Attraktivität der beruflichen Bildung im Sinne der Auszubildenden, der dual Studierenden und Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Fortbildungslehrgängen erhöht, Durchlässigkeit und Transparenz herstellt und die sozialpartnerschaftliche Mitbestimmung in der Berufsbildung stärkt. Mit den folgenden Kernpunkten kann die anstehende Novellierung des Berufsbildungsgesetzes für eine moderne und attraktive Berufliche Bildung gelingen.
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Dienstleistungen im Umbruch - Spannungsfelder zwischen Service, Gemeinwohl, Arbeit und Technik

(19.11.2018) Dienstleistungen und Dienstleistungsarbeit haben in den letzten Jahren nicht nur allgemein an Bedeutung für Beschäftigung und Wertschöpfung gewonnen, sondern sind auch umfassenden Veränderungen unterworfen. Mit diesen Veränderungen sind gestaltungspolitische Fragen verbunden: Wie muss Interaktionsarbeit gestaltet werden, um gute Arbeit zu gewährleisten? Wie kann die Aufwertung von Dienstleistungsarbeit gelingen? Welche Bedeutung haben Plattformmodelle? Auf der Tagung sollen diese Veränderungen vorgestellt und Anforderungen formuliert werden, wie Dienstleistungssysteme, Dienstleistungen und Dienstleistungsarbeit gestaltet sein sollten, um gesellschaftliche Bedürfnisse zu befriedigen und gute Arbeit zu verwirklichen.



Im Gesetz fehlt es vor allem an rechtlichen Ansprüchen zur Weiterbildung

(19.11.2018) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber haben zukünftig einen Rechtsanspruch darauf, sich von den Arbeitsagenturen in Fragen der Weiterbildung und Qualifizierung beraten zu lassen. Zudem wird die Förderung der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten bei Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses ausgeweitet. Zukünftig können mehr Beschäftigte gefördert werden, da die Fördervoraussetzungen weiter gefasst werden. Diese beiden Neuerungen stellen einen bedeutsamen arbeitsmarktpolitischen Fortschritt dar. Weiterbildungsberatung und die ausgeweiteten Qualifizierungsmöglichkeiten für Beschäftigte tragen dazu bei, dass Beschäftigte die neuen Anforderungen aufgrund der Digitalisierung und des Strukturwandels besser meistern können und Arbeitslosigkeit präventiv vermieden werden kann.

Der DGB fordert jedoch, die neue Weiterbildungsberatung und die neuen Fördermöglichkeiten der Weiterbildung auch mit Rechtsansprüche auf Fördermaßnahmen zu verknüpfen: Ist eine Qualifizierung notwendig, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden oder um Beschäftigung zu erhalten und Arbeitslosigkeit zu vermeiden, dann sollte auch ein Anspruch auf eine entsprechende Fördermaßnahme bestehen. Arbeitslose und Beschäftigte ohne (verwertbaren) Berufsabschluss sollten auf jeden Fall das Angebot bekommen, einen Abschluss nachholen zu können.
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Bundesregierung will eine neue Weiterbildungskultur etablieren und qualifizierte Zuwanderung fördern

(13.11.2018) Alle paar Wochen benötigten gängige Smartphones ein neues Update. Nach Ansicht der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek „ein Zeichen, wie zügig Fortschritt stattfindet“. Da benötige jede/r regelmäßig ein Update für seinen Arbeitsalltag. Zudem müsse dem Mangel an ausgebildeten Arbeitskräften mit einer ausgefeilten Fachkräftestrategie begegnet werden. In dieser Strategie bilde die Weiterbildung „ein Kernelement“.

Anpassungsprozesse der Wirtschaft bestimmen in dieser Sichtweise die Inhalte von Bildung und Lernen. Karliczek weiter: „Auch der Arbeitsalltag eines jeden Einzelnen verändert sich und verlangt Updates. Mir ist wichtig, dass wir jedem Einzelnen mit guten Weiterbildungschancen das passende Update anbieten können.“

Eine neue Weiterbildungskultur nennt das die Bundesregierung. Und macht sich auf den Weg zu „einer Nationalen Weiterbildungsstrategie“. „Fort- und Weiterbildungen müssen für jeden Einzelnen eine Selbstverständlichkeit werden!“, so Karliczek. Hubertus Heil als Sozialminister pflichtet ihr bei und meint gar: „Deutschland muss noch stärker als bisher zu einem Qualifizierungsland werden, zu einem Land des Lernens.“
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10 Milliarden Euro für arbeitsmarktpolitische Aufgaben

(12.11.2018) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihren Haushalt für 2019 beschlossen. Trotz einer Beitragssenkung um 0,5 Prozentpunkte steigen die Mittel für Weiterbildungsmaßnahmen von 1,66 Milliarden auf 2,10 Milliarden.

Mit dem geplanten Qualifizierungschancengesetz kann die BA nach eigenen Angaben Beschäftigte und Arbeitgeber noch umfangreicher bei Qualifizierungsmaßnahmen finanziell unterstützen und mit ihrer Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsberatung bzw. Weiterbildungsberatung begleiten.
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Soziales Umfeld entscheidend für Berufswahl von Jugendlichen

(06.11.2018) Was veranlasst Jugendliche dazu, eine Ausbildung im dualen System und hier insbesondere im Handwerk zu beginnen? Das wollten die Autoren einer neuen Studie wissen, die jetzt beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)erschienen ist.

Neben dem Gehalt spielt nach der Studie das private Umfeld eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Ausbildung im Handwerk. Sie wollen mit ihrer Berufswahl „in ihrem sozialen Umfeld“ punkten, so die Autoren.

Allerdings lassen sich die Entwicklungen im Schulbereich nicht wegdiskutieren. Viele Schulabgänger hätten inzwischen einen Hochschulabschluss in der Tasche. 2015 überflügelten die Abiturienten die Schulabgänger mit einem Hauptschulabschluss. 2017 gab es bei 172.900 Abiturienten lediglich 152.000 Schulabgänger mit Hauptschulabschluss. „Um ihre Rekrutierungschancen zu verbessern, müssen die Handwerksberufe somit insbesondere auch für Jugendliche mit höheren Schulabschlüssen attraktiver werden.“ Die Autoren untersuchen in ihrer Studie, wie das gelingen könnte.
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Weiterbildung für (fast) alle – Gesetz will neue Perspektiven bieten

(19.10.2018) Weiterbildung für Alle ist nicht nur zu einer entscheidenden Frage der Innovationsfähigkeit des Landes, sondern immer mehr auch zu einer Frage von sozialer Gerechtigkeit geworden. In diesem Zusammenhang reicht das geplante Qualifizierungschancengesetz „letztendlich nicht aus, um die Veränderungen in der Arbeitswelt für die Beschäftigten positiv zu begleiten.“ Zu dieser Einschätzung gelangt das Ressort „Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“ von ver.di in der sopoaktuell 276.

Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung und Förderung. Weiterbildung ist nach wie vor selektiv und verstärkt die soziale Ungleichheit. Der geplante Rechtsanspruch auf Weiterbildungsberatung ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus, um „in Deutschland eine verbesserte Weiterbildungskultur zu etablieren“.
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Deutscher Volkshochschul-Verband fordert Ausbau der Arbeitsförderung

(18.10.2018) Bundesweit können mehr als 7,5 Millionen Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben. Unter ALG-Beziehern beträgt die Quote sogar knapp 36 Prozent. Sofern Betroffene im Erwerbsleben stehen, gehen sie meist einfachen Tätigkeiten nach. Ihr Einkommen reicht oft nicht zum Leben, berufliche Aufstiegschancen sind gering.

Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) fordert daher, die Grundbildung mit in die Leistungen der Arbeitsförderung aufzunehmen. „Grundbildung kann maßgeblich dazu beitragen, die Sockelarbeitslosigkeit zu verringern und mehr Menschen in existenzsichernde Arbeit zu bringen. Dies würde die Arbeitslosenversicherung entlasten und die sozialen Transferkosten von Bund und Kommunen senken“, verdeutlicht Gundula Frieling, stellvertretende Direktorin des DVV.
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Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung erforderlich

(16.10.2018) Auf der Abschlussveranstaltung des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Innovative Ansätze einer zukunftsfähigen beruflichen Weiterbildung (InnovatWB)“ waren sich die anwesenden Bildungsexpert*innen einig: Sie meinten, die berufliche Weiterbildung müsse neu ausgerichtet werden, „um den technologischen und gesellschaftlichen Wandel bewältigen und gestalten zu können.“

Bei InnovatWB haben beteiligte Wissenschaftler*innen und Weiterbildner gemeinsam „drei Jahre lang in 34 Projekten Grundlagen und Konzepte für eine zukunftsfähige berufliche Weiterbildung erforscht, entwickelt und erprobt. Die Projekte haben innovative Konzepte umgesetzt, mit denen lebensbegleitendes Lernen als selbstverständlicher Teil in Bildung- und Erwerbsbiografien integriert werden kann.“
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Große regionale Unterschiede bei der Weiterbildungsbeteiligung

(01.10.2018) Der Deutsche Weiterbildungsatlas widmet sich in der dritten Ausgabe der Frage, wie Weiterbildungsangebote und Weiterbildungsteilnahme in Deutschland regional verteilt sind. Der Atlas enthält aufgearbeitete Daten über die Bundesländer und 401 kreisfreien Städten und Landkreisen. Dargestellt werden die deutlich unterschiedlichen Werte in der Weiterbildungsteilnahme und dem Weiterbildungsangebot in den Regionen. Dabei wurden „erhebliche regionale Unterschiede bei den Teilnahmequoten und der Verteilung von Weiterbildungsangeboten“ festgestellt.

Außerdem wurde eine „Potentialanalyse“ durchgeführt. Dabei ging es um Frage, „wie gut Länder und Kommunen ihre Voraussetzungen nutzen. Gelingt es ihnen also, auch bei ungünstigen Bedingungen viele Menschen für Weiterbildung zu aktivieren?“ Nach Ansicht der Autor*innen bietet die Potentialanalyse ein „geeignetes Maß, um strukturell starke und schwache Kommunen miteinander vergleichen zu können.“
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Die BAGFW fordert einen Entwicklungsschub in der aktiven Arbeitsmarktpolitik

(01.10.2018) In ihrer Stellungnahme zum Qualifizierungschancengesetz begrüßt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) die Absicht des Gesetzes; die Fort- und Weiterbildung von zu erleichtern. Vor dem Hintergrund „des digitalen Wandels der Arbeitswelt“ müssten Weiterbildungsangebote die „Anpassung der Qualifikationen an die Kompetenzprofile der Arbeitswelt 4.0“ unterstützen. Bildungsmaßnahmen im Bereich der sozialen Dienstleistungsberufe müssten „ebenso praxisgerecht ausgestaltet werden wie für die produzierende Wirtschaft.“

„Gleichzeitig sollten auch Maßnahmen getroffen werden, um die abschlussbezogene Weiterbildung zu stärken. Die BAGFW kritisiert, dass notwendige Ansatzpunkte zur Erleichterung der Fort- und Weiterbildung für Arbeitslose fehlen, die heute nur sehr wenig an Fort- und Weiterbildungen partizipieren und zugleich durch ihre Distanz zur betrieblichen Veränderungsprozessen in besonderer Weise darauf angewiesen sind, Zugänge zu attraktiven passgenauen Weiterbildungsmöglichkeiten zu finden.“
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